Veranstaltungstipps für März und April 2014

Maerz April (2)Mir sind einige interessante Veranstaltungen für Banken und Sparkassen im März und April 2014 aufgefallen. Vielleicht ist auch etwas für Sie dabei:

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12. – 13. März 2014, „19. Handelsblatt Jahrestagung Privatkundengeschäft“, Mainz

  • Veranstalter: Euroforum Deutschland SE
  • Thema: Herausforderung Digitalisierung, Margendruck und neue Player. Das Privatkundengeschäft muss sich der neuen Realität stellen.
  • Informationen zur Veranstaltung: „Privatkundengeschäft

13. – 14. März 2014, „7. Norddeutscher Vertriebskongress“, Leuphana Universität Lüneburg

  • Veranstalter: Marketing-Club Lüneburger-Heide; Gesellschaft für Kongressmanagement
  • Thema: Mehr Erfolg bei der Kundengewinnung; Professionelles Preismanagement
  • Informationen zur Veranstaltung: „7. Norddeutscher Vertriebskongress

20. – 21. März 2014, „Forum Personal 2020“, Bonn

  • Veranstalter: Management Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe
  • Thema: Personal 2020: Die fünf wichtigsten Herausforderungen im Umgang mit der Generation E“
  • Informationen zur Veranstaltung: „Personal 2020

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Veranstaltungstipps für November und Dezember 2013

Nov DezMir sind einige interessante Veranstaltungen im November und Dezember 2013 aufgefallen. Schade, dass man nicht überall dabei sein kann. Die Veranstaltungstipps sind chronologisch geordnet und natürlich keinesfalls vollständig.

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4. – 5. November 2013, „Lean Kanban“, Hamburg

  • Veranstalter: it-agile GmbH
  • Informationen zur Veranstaltung Lean Kanban

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5. – 6. November 2013, „FI Kongress 2013“, Frankfurt

  • Veranstalter: CETPM, Hochschule Ansbach
  • Veranstaltungsthema: Managementkongress für Vorstände und Führungskräfte aus der Sparkassenorganisation
  • Informationen zur Veranstaltung im Internet: FI Kongress 2013

12. – 13. November 2013, „Lean und Kaizen“, Frankfurt/M.

  • Veranstalter: Management Circle
  • Veranstaltungsthema: Lean und Kaizen in administrativen Bereichen der Industrie und Dienstleistungsunternehmen
  • Informationen zur Veranstaltung: Lean und Kaizen

. Weiterlesen Veranstaltungstipps für November und Dezember 2013

Der organisatorischen Beratung gehört die Zukunft

Joerg ScheepersOrganisatorische Beratung ist ein spannendes und attraktives Geschäftsfeld für Organisationsabteilungen. Jörg Scheepers, Trainer und Berater der ibo Beratung und Training GmbH sprach mit mir darüber, wie sich Organisationsabteilungen von Banken und Sparkassen mit organisatorischer Beratung intern gut positionieren.

Wie lebendig ist Organisationsarbeit, Herr Scheepers?

Seit über 23 Jahren arbeite ich als Trainer und Berater für Organisationsthemen. Und seitdem erlebe ich eine dauernde Veränderung und stetige Verbesserung. Zu meiner Anfangszeit ging es beim Organisieren und in einer Organisationsabteilung noch ganz klassisch um das Schaffen dauerhafter Strukturen. Heute arbeitet eine Betriebsorganisation dynamisch und interdisziplinär. Für mich steht der Organisator im Mittelpunkt der vielen betrieblichen Disziplinen wie IT, Prozessmanagement, Projektmanagement, Kostenmanagement und so weiter. Er erkennt, analysiert und nimmt im Bedarfsfall weitere Spezialisten hinzu. Organisation ist für mich eines der lebhaftesten Themen überhaupt.

Bei so viel Veränderung in den letzten Jahren, welche Aufgaben hat ein Organisator heute?

Ein moderner Organisator hat mehrere Hüte auf und beschäftigt sich vor allem mit drei Kernthemen: Prozessmanagement, Projektmanagement und organisatorischer Beratung.

Was verstehen Sie unter organisatorischer Beratung?

Organisatorische Beratung umfasst für mich drei Felder. Erstens, der obersten Leitungsebene bei strategischen Grundsatzentscheidungen beratend zur Seite stehen. Zweitens,  Weiterlesen Der organisatorischen Beratung gehört die Zukunft

Akademien rüsten sich für die Zukunft

Im vergangenen Jahr habe ich an dieser Stelle über die neue Bildungsarchitektur der Deutschen Sparkassenorganisation berichtet. Seit 1. Januar dieses Jahres bietet nun die ehemalige Deutsche Sparkassenakademie in Bonn ihr Bildungsangebot unter dem Namen Management-Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe oder verkürzt als S-Management-Akademie an. Reinschauen lohnt sich. 

Auch im Spitzeninstitut des genossenschaftlichen Bankensektors tut sich etwas. Die Akademie Deutscher Genossenschaften ADG hat im vergangenen Jahr ein Wertesystem als Basis für die eigene Unternehmenskultur erarbeitet. Sie verfolgt damit das Ziel, Kunden und Mitarbeiter zu begeistern. Mit dem Wertekanon will die ADG dauerhaft ihrem Motto „Ihr Erfolg ist unsere Motivation“ gerecht werden. Den Kern des Wertesystems bilden die sechs Grundwerte Wahrhaftigkeit, Vertrauen, Verantwortung, Wertschätzung, Innovation und Exzellenz. Das gesamte Wertesystem reicht vom Weiterlesen Akademien rüsten sich für die Zukunft

Was Kunden von Unternehmen im Social Web erwarten

Dass Banken und Sparkassen in sozialen Medien präsent sind, ist kein Geheimnis. Wie Unternehmen anderer Branchen auch, richten sie Seiten auf Facebook, Twitter & Co. ein, um dort zu sein, wo ihre Kunden sind. Soziale Netzwerke sind wichtige Instrumente für Vertrieb, Marketing und Kundenmanagement.

Zwei Studien sind mir dazu aufgefallen, zu denen ich gerne verweise. Sie beschäftigen sich zum einen mit den Erwartungen von Kunden an Unternehmen im Social Web und zum anderen mit Banken auf Facebook.

Zunächst zu den Banken auf Facebook: Das Strategieberatungsunternehmen Keylens Management Consultants, Düsseldorf untersuchte in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen die Präsenz von Banken und Finanzdienstleister auf zusammen 54 Facebookseiten (Januar 2012). Keylens orientiert sich dabei an einem aus sieben Werten bestehenden Kennzahlengerüst: 1. Anzahl der Fans, 2. Anzahl der Postings des Unternehmens, 3. Anzahl der Postings nach Art des Contents in Prozent, 4. Anzahl „sprechen darüber“, 5. Anzahl der Posts der User, 6. Anzahl der Kommentare und 7. Anzahl „Gefällt mir“.

Insgesamt betrachtet bilden der Studie zufolge die Chase Bank für Reichweite und die Akbank für Resonanz den jeweiligen Referenzwert. Ich finde es beachtenswert, dass durchschnittlich weniger als vier Prozent der Fans Nachrichten verfassen und dass im internationalen Vergleich auch deutsche Anbieter sehr viele Fans gewinnen können: so kommt zum Beispiel die Kampagnenseite „Giro sucht Hero“ der Deutschen Sparkassenorganisation auf fast 130.000 Fans. Die Studie „Banken und Finanzdienstleister auf Facebook 2011“ findet sich hier: http://www.keylens.com/fileadmin/web_data/Studien/20120112_Social_Media_Banken_v2.pdf

Die zweite Studie, beschäftigt sich mit den Erwartungen von Kunden an Unternehmen im Social Web.  „Kunden erwarten von Unternehmen einen überzeugenden Social Media Auftritt. Gleichzeitig suchen aber nur wenige Kunden innerhalb von Social Media nach Unternehmen. Kunden verlangen von Unternehmen im Social Web vor allem Relevanz und nicht Interaktion.“ Das sind die ersten drei von neun Kernergebnisse der Studie, ebenfalls erstellt von Keylens in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen (Dezember 2011). Befragt wurden 1.000 Social Media Nutzer, 70 Prozent davon sind Mitglied in Facebook. Die Untersuchgung bezieht sich auf die Funktionen Marketing, Vertrieb und Service.

Zusammenfassend kommt die Studie zu folgender Empfehlung:

  • Social Media in enger Verzahnung mit anderen Kommunikationsmitteln nutzen, um eigene Kompetenz zu vermitteln,
  • Social Media nicht als Vertriebskanal betrachten, sondern als Chance, potenzielle Käufer über relevante Inhalte zu informieren und
  • das herkömmliche Kontaktangebot für Kunden sollte im Sinne einer konsistenten Kundenansprache um Social-Media-Kontaktmöglichkeiten ergänzt werden.

Wer die gesamte Studie „Kundenerwartungen im Social Web“ lesen möchte, findet sie unter http://www.keylens.com/fileadmin/web_data/related_links/KEYLENS-201208_CMO_Studie-V5.pdf.

Veranstaltungstipps bis Februar 2012

Veranstaltungstipps

Das neue Jahr 2012 beginnt mit einigen vielversprechenden Tagungen und Seminaren. Wer für den Betrieb von Banken und Sparkassen zuständig ist, als Organisator, Projektmanager oder Prozessmanager Abläufe und Strukturen gestaltet oder wer neue Ideen für gute Betriebsorganisation sucht, findet an der einen oder anderen Veranstaltung bestimmt Gefallen. Die Reihenfolge der Veranstaltungstipps ist chronologisch und stellt keine Wertung dar:

01., 07. und 08. Februar 2012, ibo Roadshow in Glattbrugg (Schweiz), Frankfurt und Düsseldorf

  • am 01. Februar 2012 in Glattbrugg, Schweiz; Veranstalter ibo Software GmbH und SGO Schweizerische Gesellschaft für Organisation und Management; Veranstaltungsinhalte: Lean Office, Produktmanagement, Softwarelösungen zu Projektmanagement, Prozessmanagement und Personalbemessung; Informationen zur Veranstaltung im Internet: http://www.ibo.de/index.php?id=861
  • am 07. Februar in Frankfurt und am 08. Februar in Düsseldorf; Veranstalter: ibo Software GmbH; Veranstaltungsinhalte: Softwarelösungen für Projektmanagement, Prozessmanagement, Personalbemessung, Personalmanagement und Revisonsplanung und -durchführung; Informationen zur Veranstaltung im Internet: http://www.ibo.de/wir-ueber-uns/52.html

06.-07. Februar 2012, „13. Wiesbadener Strategietage – Fachkonferenz für Führungskräfte in Banken“ in Wiesbaden

06.-08. Februar 2012: „Plötzlich Prozessverantwortung: Die ersten Schritte als Prozessverantwortlicher“ in Montabaur

  • Veranstalter: Akademie deutscher Genossenschaften, ADG; Schloss Montabaur
  • Zielgruppe: Führungskräfte, vor allem aus dem Nicht-Organisationsbereich, die Prozessverantwortung übernommen haben oder übernehmen sollen
  • Informationen zur Veranstaltung im Internet: http://portal.adgonline.de/Seminare/Dokumente/SB212-270.pdf

08.-09. Februar 2012, „Fachtagung Organisation“ in Münster / Billerbeck

  • Veranstalter: Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsakademie, Münster
  • Zielgruppe: Führungskräfte der angeschlossenen Banken aus den Bereichen Organisation, Betriebsorganisation, Prozessmanagement, Projektmanagement
  • Tagungsschwerpunkte: Prozessverständnis, Prozessdokumentation, Rollen im Prozessmanagement, Projektgruppen richtig besetzen, Multiprojektmanagement
  • Informationen zur Veranstaltung im Internet: http://www.rwga.de/Bildungsangebot/Betriebsbereich-Plus/BS5001.php

14. Februar 2012, ibo Trendforum Projektmanagement „Vorgehensmodelle von klassisch bis agil im Praxistest“ in Frankfurt

  • Veranstalter: ibo Beratung und Training GmbH
  • Zielgruppe: Führungskräfte und Mitarbeiter aus den Bereichen Organisation, Betriebsorganisation, Projektmanagement, Multiprojektmanagement
  • Informationen zur Veranstaltung im Internet: http://bit.ly/h6W5hz

28. Februar 2012, „Praxistag zur softwaregestützten Personalbemessung“, in Wettenberg

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

DSGV hat Nachfolger für Heinrich Haasis gewählt

Heute wurde Georg Fahrenschon zum DSGV-Präsidenten gewählt: Fahrenschon kommt wie sein Vorgänger aus der Politik, er war bis Anfang November 2011 Staatsminister der Finanzen in Bayern. Gewählt wird der DSGV-Präsident von der Mitgliederversammlung des DSGV, das sind Vertreter der regionalen Sparkassenverbände, Vertreter der Landesbanken und der DekaBank sowie aus den kommunalen Spitzenverbänden. Fahrenschon tritt im Mai 2012 die Nachfolge von Heinrich Haasis im Amt an.

Zum 1. Vizepräsidenten des DSGV wurde heute Thomas Mang gewählt. Mang ist ein „Sparkassenmann“ und Lehrinstitutsabsolvent, er arbeitete z.B. im Vorstand der Sparkasse Saarbrücken und ist seit 2003 Präsident des Niedersächsischen Sparkassenverbandes.

Mehr Infos z.B. unter http://www.dsgv.de/de/presse/pressemitteilungen/11130_PM_Wahl_DSGV_Praesident_120.html

Neue Bildungsarchitektur der Sparkassen-Finanzgruppe

Ab 1. Januar 2012 wird die Management-Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe das Spitzeninstitut der Deutschen
Sparkassenorganisation in allen Fragen zur Fort- und Weiterbildung sein. Sie bildet nach einem Bericht der Deutschen Sparkassenzeitung die oberste Ebene in der neuen Bildungsarchitektur der Sparkassenwelt.

Die Management-Akademie soll vor allem Leistungen für oberste Führungskräfte, für identifizierte zukünftige Führungskräfte und für Top-Spezialisten bieten. Dazu werde sie zum einen eher generalistisch ausgerichtete Managementprogramme anbieten, zum anderen den Netzwerkgedanken in der Organisation stärken und verstärkt Führungskräfte aus den Verbundunternehmen in die Bildungsarbeit integrieren. Bisher kamen die Teilnehmer an der Deutschen Sparkassenakademie aus eigener Beobachtung eher aus den angeschlossenen Sparkassen. Künftig wolle die Akademie deutlich mehr für Teilnehmer aus den Landesbausparkassen, Sparkassen-Versicherungsunternehmen, der DEKA und weitere Einrichtungen interessant sein.

Herzstück der Management-Akademie werde nach dem Zeitungsbericht auch in der Zukunft das Lehrinstitut sein, die traditionelle Kaderschmiede der Sparkassen-Finanzgruppe. Das Lehrinstitut führt zum Abschluss Dipl. Sparkassenbetriebswirt und unter bestimmten Voraussetzungen auch zu einem MBA-Abschluss, einem Master of Business Administration. Neben dem Lehrinstitut sollen neue Managementprogramme für die erste und zweite Führungsebene angeboten werden: die Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder der Vorstände sowie Bereichs- und Abteilungsleiter stünden hier im Fokus. Die Bildungsagebote der Management-Akademie seien strategiekonform zur Sparkassen-Finanzgruppe und förderten die Netzwerkbildung und das sparkassentypische Wir-Gefühl.

Ich freue mich auf die veränderte Bildungsarchitektur der Sparkassenorganisation und bin überzeugt, dass es über eine reine Umfirmierung hinausgeht. Die Ansprüche der Bildungsteilnehmer wandeln sich, ein guter Bildungsanbieter greift diese Entwicklung auf auf begeistert seine Kunden mit nützlichen und relevanten Angeboten. Eine gute Orientierung über die neue Bildungsarchitektur der Sparkassenorganisation gibt die Graphik aus dem Blickwinkel des regionalen Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz: http://www.sv-rlp.de/bilder/bildungsarchitektur_sparkassenorganisation_140411.pdf