Haspa gründet Beratungsgesellschaft

Auch Banken und Sparkassen diskutieren über neue Geschäftsmodelle. Die Hamburger Sparkasse (Haspa) erweitert nun ihr Produktangebot für den Mittelstand und tritt mit einer unabhängigen Unternehmensberatung am Markt auf. Gemeinsam mit der Mittelstandsberatung Naves Corporate Finance GmbH gründete sie die CFC Corporate Finance Contor GmbH und bietet neben Finanzierungsberatung Leistungen zu Unternehmenskäufen und zur Unternehmensnachfolge an. Die Haspa will diese Leistungen mittelfristig auch anderen Sparkassen anbieten.

Quellen: Sparkassenzeitung „Neue Erlösquellen“ und Haspa Pressemitteilung

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Ranglisten der Sparkassen und Kreditgenossenschaften 2016

DSGV BVRDie Spitzenverbände der Sparkassen und der Kreditgenossenschaften haben kürzlich ihre “Ranglisten” mit den Werten per 31. Dezember 2016 veröffentlicht.

Die Anzahl der Sparkassen ging nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV von 413 Sparkassen 2015 auf 403 Sparkassen zurück. Die Zahl der Kreditgenossenschaften hat sich im gleichen Zeitraum von 1.021 auf 970 Banken reduziert, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken BVR berichtet. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der Institute in beiden Institutsgruppen auch im laufenden Jahr weiter zurückgehen wird.

Der Unterschied in der Institutsgröße ist innerhalb der beiden Finanzgruppen hoch. So beläuft sich die Bilanzsumme der größten Sparkasse, der Hamburger Sparkasse auf fast 44 Milliarden Euro, rund 5.300 Beschäftigte sind dort angestellt. Die größte kommunale Sparkasse ist wie in den letzten Jahren die Sparkasse KölnBonn, sie steht mit einer Bilanzsumme von über 27 Milliarden Euro auf Platz zwei der Rangliste. Die kleinste Sparkasse, die Stadtsparkasse Bad Sachsa dagegen weist mit 44 Beschäftigten und nur einer Bankstelle eine Bilanzsumme von rund 129 Millionen Euro aus.

Im Genossenschaftssektor ist die Bandbreite der Institutsgröße ebenfalls sehr groß. Die größte Genossenschaftsbank, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank weist eine Bilanzsumme von annähernd 39 Milliarden Euro aus und beschäftigt rund 2.600 Mitarbeiter. Die kleinste Genossenschaftsbank, die Raiffeisenbank eG Struvenhütten hat eine Bilanzsumme von etwa 17 Millionen Euro und zählt fünf Beschäftigte. Die nach Beschäftigten kleinste Bank in Deutschland dürfte die Raiffeisenbank Gammesfeld eG in Blaufelden sein: mit einem (1) Mitarbeiter erwirtschaftet sie eine Bilanzsumme von fast 32 Million Euro und steht damit auf Rang 964 der Rangliste des BVR. Die Zahl an Mitgliedern hat sich in der genossenschaftlichen Finanzgruppe weiter erhöht auf nun 18,4 Millionen Mitglieder per Ende 2016.

Zusammen mit den verbundeigenen Unternehmen und Institutionen beschäftigen beide Finanzgruppen zusammen fast eine halbe Million Menschen in rund 2.000 Einrichtungen. Zwei mächtige Säulen im deutschen Markt für Finanzdienstleistungen.

Die beiden Ranglisten finden sich hier: Sparkassen Rangliste 2016 und Kreditgenossenschaften 2016.

Führt Filialabbau zu weniger Kunden?

Viele deutsche Banken und Sparkassen reduzieren ihre Präsenz in der Fläche. Filialen werden geschlossen, mit anderen Filialen zusammengelegt oder in Automatenzweigstellen umgestaltet. So verringerte sich die Zahl an Zweigstellen laut Statistik der Deutschen Bundesbank allein in den letzten Jahren von über 36.000 im Jahr 2012 auf etwa 34.000 Filialen Ende 2015 (Quelle: Deutsche Bundesbank, Bankstellenbericht 2015).

Hubert Herpers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen bringt nachdenkliche Töne in diese Entwicklung ein. Er ist davon überzeugt, dass jede Filiale, die geschlossen wird, zu einem Rückgang der Kunden führen werde. Mehr dazu im Interview von Peter Müller im Managermagazin der Sparkassen-Finanzgruppe unter: „Filialabbau ist Kundenabbau“

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Veranstaltungstipps für September und Oktober 2015

Sep OktMir sind einige interessante Veranstaltungen für Banken und Sparkassen im September und Oktober 2015 aufgefallen. Vielleicht ist auch für Sie etwas dabei:

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9.-10. September 2015, „Praxis-Workshops und Erfahrungsaustausch zum Prozessmanagement“, Wettenberg

  • Veranstalter: ibo Beratung und Training GmbH, Geschäftsbereich Beratung Sparkassen und Banken
  • Thema: Spezial-Workshops für Sparkassen – Prozessmanagement mit PPS (9. September) und Prozessintegriertes internes Kontrollsystem IKS (10. September)
  • Informationen zur Veranstaltung via E-Mail an helmuth.braun [at] ibo.de

15.-17. September 2015, „Zukunft Personal“, Köln

  • Veranstalter: Spring Messe Management GmbH, Mannheim
  • Thema / Messemotto: Arbeiten 4.0
  • Informationen zur Veranstaltung: „Zukunft Personal 2015

17.-18. September 2015, „Praxisforum Prozessmanagement“, Frankfurt

  • Veranstalter: Academy of Finance, Bonn
  • Thema: Prozessoptimierung, Prozessdokumentation, Prozessmanager als interner Berater, Prozessintegrierte Kontrollen
  • Informationen zur Veranstaltung: „Praxisforum Prozessmanagement

18. September 2015, „BPMCon 2015“, Berlin

  • Veranstalter: Camunda GmbH, Berlin
  • Thema: BPMN, CMMN, DMN, Entscheidungsmanagement, Prozessautomation
  • Informationen zur Veranstaltung: „BPMCon 2015

22.-23. September 2015, „Prozessmanagement für Führungskräfte“, Bonn und am
14.-15. Oktober 2015 in Frankfurt

  • Veranstalter: Academy of Finance, Bonn
  • Thema: Prozessverständnis, Prozesskultur, Strategische Prozessorganisation, Einmalige vs. kontinuierliche Prozessoptimierung, Rollen im Prozessmanagement, Prozessleistung messen und steuern
  • Informationen zur Veranstaltung: „Prozessmanagement für Führungskräfte

25. September 2015, „Scrum Deutschland“, Düsseldorf

  • Veranstalter: Prowareness GmbH, Düsseldorf
  • Thema: Scaling Scrum
  • Informationen zur Veranstaltung: „Scrum Deutschland 2015

5.-6. Oktober 2015, „gfo Jahreskongress für Organisation und Management“, Düsseldorf

  • Veranstalter: Management Circle AG, zusammen mit gfo Gesellschaft für Organisation e.V.
  • Thema: Die neue Rolle der Organisation, agile Unternehmen, Neupositionierung der Organisationsabteilung, Prozesstransformation etc.
  • Extra: Vertiefungsseminar „Das schlanke Organisationshandbuch“ am 7. Oktober 2015
  • Informationen zur Veranstaltung: „gfo Jahreskongress 2015

10. Oktober 2015, „Leancamp Frankfurt“

  • Veranstalter: Leancamp GbR, Waiblingen
  • Thema: offenes Event wie ein Bar Camp zu Lean Start-Up Methoden und zu Lernerfahrungen
  • Informationen zur Veranstaltung: „Leancamp Frankfurt

13. Oktober 2015 (Hamburg) und 14. Oktober 2015 (Berlin), „ibo Roadshow“

  • Veranstalter: ibo Software GmbH, Wettenberg
  • Thema: Softwaretools zu Projektmanagement, Aufbauorganisation, Personalbedarfsberechnung, Prozessmanagement, Revisionsmanagement,
  • Informationen zur Veranstaltung: „ibo Roadshow

27.-28. Oktober 2015, „PM Forum 2015″, Nürnberg

  • Veranstalter: GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., Nürnberg
  • Thema: Trends und Innovationen aus der Welt der Projekte,
  • Informationen zur Veranstaltung: „PM Forum 2015

 

Ranglisten der Sparkassen und Kreditgenossenschaften

DSGV BVRDie Spitzenverbände der Sparkassen und der Kreditgenossenschaften haben ihre “Ranglisten” mit den Werten per 31. Dezember 2014 veröffentlicht.

Die Anzahl der Sparkassen blieb nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV im Jahr 2014 mit 416 Sparkassen gegenüber 2013 mit 417 Sparkassen fast gleich. Die Zahl der Kreditgenossenschaften hat sich im gleichen Zeitraum von 1.076 auf 1.045 Banken reduziert, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken BVR berichtet.

Der Unterschiede in der Institutsgröße ist innerhalb der beiden Finanzgruppen hoch. So beläuft sich die Bilanzsumme der größten Sparkasse, der Hamburger Sparkasse auf über 42 Milliarden Euro, fast 5.400 Beschäftigte sind dort angestellt. Die größte kommunale Sparkasse ist die Sparkasse KölnBonn, sie steht mit einer Bilanzsumme von über 27 Milliarden Euro auf Platz zwei der Rangliste. Die kleinste Sparkasse, die Stadtsparkasse Bad Sachsa dagegen weist mit 44 Beschäftigten eine Bilanzsumme von rund 123 Millionen Euro aus.

Im Genossenschaftssektor ist die Bandbreite  ebenfalls sehr groß. Die größte Genossenschaftsbank, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank weist eine Bilanzsumme von rund 35 Milliarden Euro aus und beschäftigt rund 2.400 Mitarbeiter. Die kleinste Genossenschaftsbank, die Raiffeisenbank eG Struvenhütten hat eine Bilanzsumme von etwa 16 Millionen Euro und zählt fünf Beschäftigte. Die nach Beschäftigten kleinste Bank in Deutschland dürfte die Raiffeisenbank Gammesfeld eG in Blaufelden sein: mit einem (1) Mitarbeiter erwirtschaftet sie eine Bilanzsumme von fast 30 Million Euro und steht damit auf Rang 1.038 der Rangliste des BVR.

Zusammen mit den verbundeigenen Unternehmen und Institutionen beschäftigen beide Finanzgruppen zusammen weit über 500.000 Personen in rund 2.000 Einrichtungen. Zwei stabile Säulen im deutschen Markt für Finanzdienstleistungen.

Zu den beiden Ranglisten: Sparkassen Rangliste 2014 und Kreditgenossenschaften 2014.

Veranstaltungstipps für März und April 2014

Maerz April (2)Mir sind einige interessante Veranstaltungen für Banken und Sparkassen im März und April 2014 aufgefallen. Vielleicht ist auch etwas für Sie dabei:

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12. – 13. März 2014, „19. Handelsblatt Jahrestagung Privatkundengeschäft“, Mainz

  • Veranstalter: Euroforum Deutschland SE
  • Thema: Herausforderung Digitalisierung, Margendruck und neue Player. Das Privatkundengeschäft muss sich der neuen Realität stellen.
  • Informationen zur Veranstaltung: „Privatkundengeschäft

13. – 14. März 2014, „7. Norddeutscher Vertriebskongress“, Leuphana Universität Lüneburg

  • Veranstalter: Marketing-Club Lüneburger-Heide; Gesellschaft für Kongressmanagement
  • Thema: Mehr Erfolg bei der Kundengewinnung; Professionelles Preismanagement
  • Informationen zur Veranstaltung: „7. Norddeutscher Vertriebskongress

20. – 21. März 2014, „Forum Personal 2020“, Bonn

  • Veranstalter: Management Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe
  • Thema: Personal 2020: Die fünf wichtigsten Herausforderungen im Umgang mit der Generation E“
  • Informationen zur Veranstaltung: „Personal 2020

Weiterlesen Veranstaltungstipps für März und April 2014

Veranstaltungstipps für November und Dezember 2013

Nov DezMir sind einige interessante Veranstaltungen im November und Dezember 2013 aufgefallen. Schade, dass man nicht überall dabei sein kann. Die Veranstaltungstipps sind chronologisch geordnet und natürlich keinesfalls vollständig.

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4. – 5. November 2013, „Lean Kanban“, Hamburg

  • Veranstalter: it-agile GmbH
  • Informationen zur Veranstaltung Lean Kanban

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5. – 6. November 2013, „FI Kongress 2013“, Frankfurt

  • Veranstalter: CETPM, Hochschule Ansbach
  • Veranstaltungsthema: Managementkongress für Vorstände und Führungskräfte aus der Sparkassenorganisation
  • Informationen zur Veranstaltung im Internet: FI Kongress 2013

12. – 13. November 2013, „Lean und Kaizen“, Frankfurt/M.

  • Veranstalter: Management Circle
  • Veranstaltungsthema: Lean und Kaizen in administrativen Bereichen der Industrie und Dienstleistungsunternehmen
  • Informationen zur Veranstaltung: Lean und Kaizen

. Weiterlesen Veranstaltungstipps für November und Dezember 2013

Der organisatorischen Beratung gehört die Zukunft

Joerg ScheepersOrganisatorische Beratung ist ein spannendes und attraktives Geschäftsfeld für Organisationsabteilungen. Jörg Scheepers, Trainer und Berater der ibo Beratung und Training GmbH sprach mit mir darüber, wie sich Organisationsabteilungen von Banken und Sparkassen mit organisatorischer Beratung intern gut positionieren.

Wie lebendig ist Organisationsarbeit, Herr Scheepers?

Seit über 23 Jahren arbeite ich als Trainer und Berater für Organisationsthemen. Und seitdem erlebe ich eine dauernde Veränderung und stetige Verbesserung. Zu meiner Anfangszeit ging es beim Organisieren und in einer Organisationsabteilung noch ganz klassisch um das Schaffen dauerhafter Strukturen. Heute arbeitet eine Betriebsorganisation dynamisch und interdisziplinär. Für mich steht der Organisator im Mittelpunkt der vielen betrieblichen Disziplinen wie IT, Prozessmanagement, Projektmanagement, Kostenmanagement und so weiter. Er erkennt, analysiert und nimmt im Bedarfsfall weitere Spezialisten hinzu. Organisation ist für mich eines der lebhaftesten Themen überhaupt.

Bei so viel Veränderung in den letzten Jahren, welche Aufgaben hat ein Organisator heute?

Ein moderner Organisator hat mehrere Hüte auf und beschäftigt sich vor allem mit drei Kernthemen: Prozessmanagement, Projektmanagement und organisatorischer Beratung.

Was verstehen Sie unter organisatorischer Beratung?

Organisatorische Beratung umfasst für mich drei Felder. Erstens, der obersten Leitungsebene bei strategischen Grundsatzentscheidungen beratend zur Seite stehen. Zweitens,  Weiterlesen Der organisatorischen Beratung gehört die Zukunft

Akademien rüsten sich für die Zukunft

Im vergangenen Jahr habe ich an dieser Stelle über die neue Bildungsarchitektur der Deutschen Sparkassenorganisation berichtet. Seit 1. Januar dieses Jahres bietet nun die ehemalige Deutsche Sparkassenakademie in Bonn ihr Bildungsangebot unter dem Namen Management-Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe oder verkürzt als S-Management-Akademie an. Reinschauen lohnt sich. 

Auch im Spitzeninstitut des genossenschaftlichen Bankensektors tut sich etwas. Die Akademie Deutscher Genossenschaften ADG hat im vergangenen Jahr ein Wertesystem als Basis für die eigene Unternehmenskultur erarbeitet. Sie verfolgt damit das Ziel, Kunden und Mitarbeiter zu begeistern. Mit dem Wertekanon will die ADG dauerhaft ihrem Motto „Ihr Erfolg ist unsere Motivation“ gerecht werden. Den Kern des Wertesystems bilden die sechs Grundwerte Wahrhaftigkeit, Vertrauen, Verantwortung, Wertschätzung, Innovation und Exzellenz. Das gesamte Wertesystem reicht vom Weiterlesen Akademien rüsten sich für die Zukunft

Was Kunden von Unternehmen im Social Web erwarten

Dass Banken und Sparkassen in sozialen Medien präsent sind, ist kein Geheimnis. Wie Unternehmen anderer Branchen auch, richten sie Seiten auf Facebook, Twitter & Co. ein, um dort zu sein, wo ihre Kunden sind. Soziale Netzwerke sind wichtige Instrumente für Vertrieb, Marketing und Kundenmanagement.

Zwei Studien sind mir dazu aufgefallen, zu denen ich gerne verweise. Sie beschäftigen sich zum einen mit den Erwartungen von Kunden an Unternehmen im Social Web und zum anderen mit Banken auf Facebook.

Zunächst zu den Banken auf Facebook: Das Strategieberatungsunternehmen Keylens Management Consultants, Düsseldorf untersuchte in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen die Präsenz von Banken und Finanzdienstleister auf zusammen 54 Facebookseiten (Januar 2012). Keylens orientiert sich dabei an einem aus sieben Werten bestehenden Kennzahlengerüst: 1. Anzahl der Fans, 2. Anzahl der Postings des Unternehmens, 3. Anzahl der Postings nach Art des Contents in Prozent, 4. Anzahl „sprechen darüber“, 5. Anzahl der Posts der User, 6. Anzahl der Kommentare und 7. Anzahl „Gefällt mir“.

Insgesamt betrachtet bilden der Studie zufolge die Chase Bank für Reichweite und die Akbank für Resonanz den jeweiligen Referenzwert. Ich finde es beachtenswert, dass durchschnittlich weniger als vier Prozent der Fans Nachrichten verfassen und dass im internationalen Vergleich auch deutsche Anbieter sehr viele Fans gewinnen können: so kommt zum Beispiel die Kampagnenseite „Giro sucht Hero“ der Deutschen Sparkassenorganisation auf fast 130.000 Fans. Die Studie „Banken und Finanzdienstleister auf Facebook 2011“ findet sich hier: http://www.keylens.com/fileadmin/web_data/Studien/20120112_Social_Media_Banken_v2.pdf

Die zweite Studie, beschäftigt sich mit den Erwartungen von Kunden an Unternehmen im Social Web.  „Kunden erwarten von Unternehmen einen überzeugenden Social Media Auftritt. Gleichzeitig suchen aber nur wenige Kunden innerhalb von Social Media nach Unternehmen. Kunden verlangen von Unternehmen im Social Web vor allem Relevanz und nicht Interaktion.“ Das sind die ersten drei von neun Kernergebnisse der Studie, ebenfalls erstellt von Keylens in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen (Dezember 2011). Befragt wurden 1.000 Social Media Nutzer, 70 Prozent davon sind Mitglied in Facebook. Die Untersuchgung bezieht sich auf die Funktionen Marketing, Vertrieb und Service.

Zusammenfassend kommt die Studie zu folgender Empfehlung:

  • Social Media in enger Verzahnung mit anderen Kommunikationsmitteln nutzen, um eigene Kompetenz zu vermitteln,
  • Social Media nicht als Vertriebskanal betrachten, sondern als Chance, potenzielle Käufer über relevante Inhalte zu informieren und
  • das herkömmliche Kontaktangebot für Kunden sollte im Sinne einer konsistenten Kundenansprache um Social-Media-Kontaktmöglichkeiten ergänzt werden.

Wer die gesamte Studie „Kundenerwartungen im Social Web“ lesen möchte, findet sie unter http://www.keylens.com/fileadmin/web_data/related_links/KEYLENS-201208_CMO_Studie-V5.pdf.