Erste deutsche Bank will mit Google Pay zusammenarbeiten

Mit „Google Pay“ kann man mit seinem Smartphone kontaktlos bezahlen, die App fasst die beiden bisherigen Dienste Android Pay und Google Wallet zusammen. In Deutschland ist Google Pay allerdings noch nicht verfügbar. Das könnte sich nun ändern. Die Comdirect Bank AG wolle als erstes deutsches Kreditinstitut mit Google Pay zusammenarbeiten. Mehr dazu unter Zeit Online „Erste Bank will Google Pay anbieten„, auf Chip.de „Google Pay startet wohl in Deutschland…“ und auf Netzwelt.de „Google Pay: Hinweise auf Deutschland-Start…„. Neben der interessanten Frage, welche Bankengruppe mit einem Bezahldienst eines der Internetriesen die erste auf dem hiesigen Markt ist, bleibt es spannend, wie deutsche Kunden mit ihrer Vorliebe für Bargeld diese Bezahlfunktion annehmen werden.

 

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Europäischer Standard für Zugang zu Bankkonten geplant

Mit einem neuen offenen europäischen Standard für Programmierschnittstellen (Application Programming Interfaces, API) sollen Drittanbieter bei der Bereitstellung von Lösungen für Zahlungsstandards unterstützt werden. Ziel des gemeinsamen Standards ist es, die Komplexität des Kontenzugriffsverfahrens zu reduzieren und einen europaweit sicheren Zugang zu Bankkonten und Finanzdaten einzuräumen.

Quelle: Deutsche Kreditwirtschaft plant europäischen Standard für Zugang zu Bankkonten – IT Finanzmagazin

Geld abheben im Supermarkt

Mit „barzahlen.de“ können Kunden Geld in Supermärkten abheben. Ein gutes Angebot für Kunden von Direktbanken, die keine stationären Filialen unterhalten. Mit den Sparda-Banken Nürnberg und Augsburg hat das FinTech „barzahlen.de“ nun die ersten Filialbanken überzeugen können, ihren Kunden diesen Dienst parallel zu Filialen und Geldautomaten anzubieten.

Quelle: it-finanzmagazin.de Erste Filialbank macht sich selber Konkurrenz: Spardabank lässt Kunden per barzahlen.de Geld abheben – IT Finanzmagazin

Einfacher Zahlungsverkehr: Paym und das Mobiltelefon

http://www.paym.co.uk
http://www.paym.co.uk

Wer Geld überweisen will, nutzt meist die gute alte Überweisung – egal ob mit Überweisungsbeleg oder elektronisch. Die Basis dafür ist ein Konto bei einer Bank oder einer Sparkasse. Kontonummer und Bankleitzahl sind mir im Laufe der Jahre in Fleisch und Blut übergegangen. Doch in den SEPA-Zeiten mit bandwurmlanger IBAN-Kontonummern wünscht sich so mancher eine deutliche Vereinfachung.

Einfacher Überweisen – das verspricht Paym, ein neuer Service für den Zahlungsverkehr in Großbritannien. Ab 29. April bieten neun Banken und Immobiliengesellschaften ihren Kunden an, Geld mittels Handynummer zu überweisen. Und so soll es funktionieren: Mit einer Mobile-Banking-App verknüpft man sein Bankkonto mit seiner Mobilfunknummer. Zum Überweisen wählt man den Geldempfänger aus seiner Kontaktliste aus, ergänzt den Überweisungsbetrag und schickt die Mitteilung los. Beim Empfänger landet das Geld und man selbst erhält eine Bestätigung. Nie mehr IBAN-Nummer merken und schon gar nicht die IBAN-Nummer der Geldempfänger.

Die britische Tageszeitung „The Telegraph“ hat dazu einen Artikel mit einem Video veröffentlicht: Video: Paym mobile payments system to launch this month – Telegraph. Noch mehr Informationen, wie Paym funktioniert und welche Banken mitmachen finden sich auf der Homepage von Paym. Bleibt die Frage, ob und wann diese Vereinfachung von Banken und Sparkassen in Deutschland angeboten wird.