Aufgeschnappt… „Geschäftsmodell selbstbewusst weiterentwickeln“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… auf Bankinformation.de

Seit Jahresanfang 2018 ist Marija Kolak als erste Frau Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Sie übernahm damit die Nachfolge von Uwe Fröhlich, der zur DZ Bank AG wechselte. In einem Interview mit dem Magazin Bank Information sprach Marija Kolak über die Herausforderungen für die Institute der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Sie will das Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften mit einer starken Marktposition auch in einer digitalisierten Umgebung weiterentwickeln und setzt dabei auf die erlebbare Nähe zu den Menschen in der Region. Als Stärke der genossenschaftlichen Finanzgruppe nennt sie Verlässlichkeit, Kompetenz, Kundennähe und Kreativität.

Das Interview mit Marija Kolak findet im Internet-Angebot der Bankinformation unter „Geschäftsmodell selbstbewusst weiterentwickeln“ oder als PDF-Download (~ 1 MB).

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de
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Ranglisten der Sparkassen und Kreditgenossenschaften 2016

DSGV BVRDie Spitzenverbände der Sparkassen und der Kreditgenossenschaften haben kürzlich ihre “Ranglisten” mit den Werten per 31. Dezember 2016 veröffentlicht.

Die Anzahl der Sparkassen ging nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV von 413 Sparkassen 2015 auf 403 Sparkassen zurück. Die Zahl der Kreditgenossenschaften hat sich im gleichen Zeitraum von 1.021 auf 970 Banken reduziert, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken BVR berichtet. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der Institute in beiden Institutsgruppen auch im laufenden Jahr weiter zurückgehen wird.

Der Unterschied in der Institutsgröße ist innerhalb der beiden Finanzgruppen hoch. So beläuft sich die Bilanzsumme der größten Sparkasse, der Hamburger Sparkasse auf fast 44 Milliarden Euro, rund 5.300 Beschäftigte sind dort angestellt. Die größte kommunale Sparkasse ist wie in den letzten Jahren die Sparkasse KölnBonn, sie steht mit einer Bilanzsumme von über 27 Milliarden Euro auf Platz zwei der Rangliste. Die kleinste Sparkasse, die Stadtsparkasse Bad Sachsa dagegen weist mit 44 Beschäftigten und nur einer Bankstelle eine Bilanzsumme von rund 129 Millionen Euro aus.

Im Genossenschaftssektor ist die Bandbreite der Institutsgröße ebenfalls sehr groß. Die größte Genossenschaftsbank, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank weist eine Bilanzsumme von annähernd 39 Milliarden Euro aus und beschäftigt rund 2.600 Mitarbeiter. Die kleinste Genossenschaftsbank, die Raiffeisenbank eG Struvenhütten hat eine Bilanzsumme von etwa 17 Millionen Euro und zählt fünf Beschäftigte. Die nach Beschäftigten kleinste Bank in Deutschland dürfte die Raiffeisenbank Gammesfeld eG in Blaufelden sein: mit einem (1) Mitarbeiter erwirtschaftet sie eine Bilanzsumme von fast 32 Million Euro und steht damit auf Rang 964 der Rangliste des BVR. Die Zahl an Mitgliedern hat sich in der genossenschaftlichen Finanzgruppe weiter erhöht auf nun 18,4 Millionen Mitglieder per Ende 2016.

Zusammen mit den verbundeigenen Unternehmen und Institutionen beschäftigen beide Finanzgruppen zusammen fast eine halbe Million Menschen in rund 2.000 Einrichtungen. Zwei mächtige Säulen im deutschen Markt für Finanzdienstleistungen.

Die beiden Ranglisten finden sich hier: Sparkassen Rangliste 2016 und Kreditgenossenschaften 2016.

Ranglisten der Sparkassen und Kreditgenossenschaften

DSGV BVRDie Spitzenverbände der Sparkassen und der Kreditgenossenschaften haben ihre “Ranglisten” mit den Werten per 31. Dezember 2014 veröffentlicht.

Die Anzahl der Sparkassen blieb nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV im Jahr 2014 mit 416 Sparkassen gegenüber 2013 mit 417 Sparkassen fast gleich. Die Zahl der Kreditgenossenschaften hat sich im gleichen Zeitraum von 1.076 auf 1.045 Banken reduziert, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken BVR berichtet.

Der Unterschiede in der Institutsgröße ist innerhalb der beiden Finanzgruppen hoch. So beläuft sich die Bilanzsumme der größten Sparkasse, der Hamburger Sparkasse auf über 42 Milliarden Euro, fast 5.400 Beschäftigte sind dort angestellt. Die größte kommunale Sparkasse ist die Sparkasse KölnBonn, sie steht mit einer Bilanzsumme von über 27 Milliarden Euro auf Platz zwei der Rangliste. Die kleinste Sparkasse, die Stadtsparkasse Bad Sachsa dagegen weist mit 44 Beschäftigten eine Bilanzsumme von rund 123 Millionen Euro aus.

Im Genossenschaftssektor ist die Bandbreite  ebenfalls sehr groß. Die größte Genossenschaftsbank, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank weist eine Bilanzsumme von rund 35 Milliarden Euro aus und beschäftigt rund 2.400 Mitarbeiter. Die kleinste Genossenschaftsbank, die Raiffeisenbank eG Struvenhütten hat eine Bilanzsumme von etwa 16 Millionen Euro und zählt fünf Beschäftigte. Die nach Beschäftigten kleinste Bank in Deutschland dürfte die Raiffeisenbank Gammesfeld eG in Blaufelden sein: mit einem (1) Mitarbeiter erwirtschaftet sie eine Bilanzsumme von fast 30 Million Euro und steht damit auf Rang 1.038 der Rangliste des BVR.

Zusammen mit den verbundeigenen Unternehmen und Institutionen beschäftigen beide Finanzgruppen zusammen weit über 500.000 Personen in rund 2.000 Einrichtungen. Zwei stabile Säulen im deutschen Markt für Finanzdienstleistungen.

Zu den beiden Ranglisten: Sparkassen Rangliste 2014 und Kreditgenossenschaften 2014.

Genossenschaftsbanken verbessern Beratungsqualität

BeratungsQualitaetDie genossenschaftliche Finanzgruppe hat sich mit dem bundesweiten Vorhaben „KundenFokus 2015“ ein großes Ziel gesetzt: Nr. 1 zu sein in der Mitglieder- und Kundenzufriedenheit.

Eines der beiden Kernprojekte im Rahmen des KundenFokus 2015 ist die „BeratungsQualität“.  Mit diesem Projekt definieren die Volks- und Raiffeisenbanken einen harmonisierten und einheitlichen Ablauf des Beratungsgespräches mit ihren Kunden. Dadurch soll ein verlässlich hoher Qualitätsstandard in der Beratung entstehen. Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. BVR, nannte es in seiner Rede auf der Tagung Banken im Umbruch 2013  ein Großprojekt seiner Organisation und versprach, Kunden könnten sich darauf verlassen, „…dass da, wo genossenschaftliche Beratung  drauf steht, diese auch drin ist“.

Standardisierte Beratungsprozesse können helfen, rechtliche Anforderungen zu erfüllen, die Beratung für Kunden verständlicher zu machen und natürlich auch Kosten zu senken. Und sie scheinen auch dazu geeignet zu sein, die Rechts- und Haftungsrisiken aus der Beratung für die Banken zu minimieren. Der Genossenschaftsverbund setzt von Anfang an auf eine technisch unterstützte Lösung, die Verbundrechenzetren sind in das Projekt eingebunden. Die Fidicia widmete dem Thema Beratungsqualität einen großen Umfang in einem Ihrer Perfomer-Magazine für Bankvorstände.

Wenn sich Genossenschaftsbanken mit dem Vorhaben „KundenFokus 2015“ darauf konzentrieren, die führende Position in der Mitglieder- und Kundenzufriedenheit einzunehmen, ist das zu begrüßen. Genau das macht den Unterschied und ist das Alleinstellungsmerkmal der Genossenschaftsbanken: jeder kann gleichbereichtigtes Mitglied in der Bank werden und den gennossenschaftlichen Gedanken „Einer für alle, alle für einen“ erleben. Was Fröhlich allerdings mit „…genossenschftlicher Beratung…“ genau meinte, ließ er offen. Dafür erklärt das Video „Genossenschaftliche Beratung“ recht anschaulich, was man als Mitglied und Kunde darunter verstehen darf.

Die Genossenschaftliche Finanzgruppe umfasst rund 1.100 Volks- und Raiffeisenbanken inklusive Sparda-Banken und PSD-Banken, zwei Zentralbanken und weitere Verbundunternehmen wie die Bausparkasse Schwäbisch-Hall, R+V-Versicherungen, Union Ivestment und Easy Credit. Sie beschäftigte Ende 2012 rund 160.000 Personen und betreibt über 13.000 Bankstellen. Quelle: Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR) – Zahlen Daten Fakten zur Genossenschaftlichen Finanzgruppe.

Veranstaltungstipps für Mai und Juni 2013

VeranstaltungstippsMir sind einige interessante Veranstaltungen im Mai und Juni 2013 aufgefallen…es wurde dieses Mal eine etwas längere Liste. Schade, dass man nicht überall dabei sein kann. Die Veranstaltungstipps sind chronologisch geordnet.

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3. – 4. Mai 2013, „PM Camp Stuttgart“ und 27. – 29. Juni 2013, „PM Camp Bad Homburg“

  • Veranstalter: Non-Profit-Organisation, Dr. Eberhard Huber u.a. (Stuttgart), Falk Schmidt u.a. (Bad Homburg)
  • Veranstaltungsvision: „…die wichtigste Unkonferenz im Projektmanagement…“, „…ein freies und unabhängiges Barcamp für Projektmanagement…“
  • Informationen zur Veranstaltung im Internet: PM Camp Stuttgart und PM Camp Bad Homburg

7. Mai 2013, „4. Praxisforum BPM und ERP“ in St. Augustin (Bonn)

  • Veranstalter: Hochschule Koblenz und Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Veranstaltungsthema: Big Data und HANA: Turbo für BPM und ERP-Management?
  • Informationen zur Veranstaltung im Internet: Praxisforum BPM und ERP

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