Aufgeschnappt… „Arbeit ist sch…“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in brand eins

Arbeit soll Spaß machen. Das ist jedenfalls oft zu hören, wenn es um die Erwartungen an den Arbeitsplatz geht. Andrè Spicer von der Cass Business School, City University London, ist anderer Meinung. Zwischen Spaß an der Arbeit und hoher Produktivität scheint kein Zusammenhang zu bestehen. Trotz vieler Versuche, Arbeit spaßiger zu gestalten, seien die Menschen am Arbeitsplatz nicht am glücklichsten. Besser als verordneter Spaß sei es, wenn sich Mitarbeiter einfach auf ihre Arbeit konzentrieren könnten und etwas tun dürfen, das für die Gesellschaft nützlich ist – das motiviere am meisten.

Mehr dazu im Interview mit André Spicer, brandeins, 03/2017 „Arbeit ist scheiße„.

 

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Aufgeschnappt… „Im Vertrieb klappt Präsenztraining nicht“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in der Wirtschaftswoche

Eine Ausbildung in jungen Jahren trägt nicht mehr durch das ganze Berufsleben. Kontinuierliches Lernen wird in der Arbeitswelt zur Schlüsselqualifikation – eine Herausforderung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Doch welche Lernform ist richtig, um neues Wissen zu vermitteln? Frontalunterricht, Webinare, Online-Plattformen, Lern-Videos oder Apps – jeder Ansatz hat seine Stärken, aber auch seine Schwächen. Letztlich ist die Zielgruppe entscheidend und der Zweck des Lernens. Und manchmal passt eben die Zielgruppe und die Lernform nicht zusammen – mehr dazu im Artikel von Kerstin Dämon, Wirtschaftswoche: „Im Vertrieb klappt Präsenztraining nicht„.

 

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Aufgeschnappt… „Führt digitales Lernen zur Bildungsentmündigung?“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Digitale Lernangebote liegen im Trend der Zeit. Doch was passiert mit den enormen Datenmengen, die über die Lernenden und Lehrenden gesammelt werden? Ob und wie Datenschutz eingehalten und Privatsphäre geschützt wird, bleibt bei vielen Angeboten unklar. Noch bleibt genug Spielraum zwischen der individuellen Entscheidung, täglich faul oder fleißig zu sein und dem Druck des virtuellen lebenslangen Tutors, Bildungslücken zu schließen. Doch Anbieter erschließen sich den Markt und könnten bald auch Arbeitgeber mit Erkenntnissen über den Bildungsstand potenzieller Arbeitnehmer informieren.

Mehr dazu im Artikel von Thomas Thiel, faz.net „Digitales Lernen: Entmündigung als Bildungsziel?“.

 

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Kurz notiert… „Frage zum Geschäftsmodell an Personalentscheidung ablesen?“

Zeitungsstapel 2Kurz notiert… Dr. Rolf Gerlach scheidet vorzeitig aus dem Amt

Dr. Rolf Gerlach (62), Präsident des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe, wird im Jahr 2017 vorzeitig aus dem Amt scheiden. Das gibt der Sparkassenverband Westfalen-Lippe bekannt. Personalwechsel, gleich welcher Hierarchie, kommen zwar jeden Tag vor, bemerkenswert ist hier aber die Begründung: „Zukunftsfragen einer Sparkassenorganisation… sollten Aufgaben der nächsten Generation sein.“, schreibt Gerlach in einem Brief vom 19. Mai 2016. Ein solch deutliche Aussage überrascht. Fällt sie doch in eine Zeit, in der Banken und Sparkassen Antworten auf Fragen zur Digitalisierung des Bankgeschäfts und der Beratung, zum Geschäftsmodell und zum völlig veränderten Kundenverhalten zu beantworten haben. Gerlach traf die Entscheidung natürlich nur für sich, doch er ist sicher nicht der einzige Sparkassenfunktionär aus seiner Generation. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass Digitalisierung und der Umgang damit keine Frage des Alters ist.

Weitere Informationen zum Thema:

 

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