Mehr oder weniger Arbeit in der Zukunft?

Weniger Arbeiten und gleichzeitig mehr Verdienen – was für ein Traum. Seit ich mich erinnern kann, werben verschiedene Interessentengruppen meist für die Verkürzung der Arbeitszeit. Mit dem Slogan „Sonntags gehört Vati mir“ kämpften Gewerkschaften seinerzeit einprägsam für die Arbeitszeitreduzierung auf 40 Stunden pro Woche. Manche schwärmen heute von der 28-Stunden-Woche und einschlägige Ratgeber versprechen mit der 4-Stunden-Woche ein glücklicheres Leben.

Ob immer weniger Arbeit tatsächlich den Wunsch der Menschen trifft? Gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung sollte der sinnvolle Einsatz und Umfang von Arbeitszeit zu einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion anregen. Wie wollen wir morgen Arbeiten? Wie wollen und wie sollen sich Mensch und Maschine die benötigte Arbeitszeit teilen? Wie viel Flexibilität brauchen und wollen wir und wer partizipiert in welchem Maße vom Produktivitätsgewinn?

Nach welchen Modellen wir in Zukunft arbeiten werden und warum die Arbeitszeit so schnell nicht sinken wird, darüber spricht Alexander Spermann, Arbeitsmarktexperte und Privatdozent an der Universität Freiburg in einem Interview mit Thomas Schmelzer WirtschaftsWoche online (wiwo.de): Arbeitszeit: „Wir werden in Zukunft eher mehr arbeiten“

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