Aufgeschnappt… „Im Homeoffice auf’s Klo…“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… auf spiegel.de und anderen Seiten

Das Homeoffice ist für viele Arbeitnehmer ein beliebter Ort zum Arbeiten. Und auch Arbeitgeber erkennen die Vorteile und bieten Arbeitnehmern zunehmend an, ihre Arbeit ins Homeoffice zu verlagern. Im Fall des Falles ist guter Rat aber teuer. Was ist, wenn im Homeoffice etwas passiert? Wie verhält es sich mit dem Versicherungsschutz für Arbeitnehmer im Homeoffice? Dass der Weg zur Toilette im Homeoffice nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt ist, im Betrieb aber schon, ergibt sich aus einem aktuellen Urteil des Sozialgerichtes München. Auf den ersten Blick kurios, doch das Gericht begründet seine Entscheidung mit der Einflussmöglichkeit des Arbeitgebers auf die Sicherheit der Einrichtung.

Über diese und andere knifflige Fragen berichtet spiegel.de im Artikel „Wer im Homeoffice stolpert, ist nicht versichert„. Mehr dazu findet sich auch auf faz.net „Homeoffice: Arbeitnehmer beim Gang aufs Klo nicht versichert“ und auf Yahoo Finanzen im Artikel „Bloß nicht beim Kaffeeholen stürzen: So seid Ihr im Homeoffice versichert„.

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

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Equal Pay Day 2019

Equal Pay Day
Foto: Sandra Weller

Am 18. März ist im Jahr 2019 der Equal Pay Day, also der Tag, bis zum dem Frauen rechnerisch umsonst arbeiten, während Männer bereits seit Jahresanfang entlohnt werden. Das sind beachtliche 77 Tage.

Laut Statistischem Bundesamt beträgt die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen 21 Prozent (2017) für das gesamte Bundesgebiet. Dieser Gender Pay Gap weist aber beträchtliche Unterschiede auf: während er im alten Bundesgebiet bei 22 Prozent liegt, beträgt er in den neuen Bundesländern 7 Prozent.

Die Begründungen für diesen Gehaltsunterschied sind vielfältig. Sie reichen von der Annahme, dass die überwiegend männerdominierten Chefetagen auch wieder nur Männer bei Karriereschüben bevorzugten und sich die Arbeit von Frauen dadurch nicht karrierefördernd auszahle, bis hin zur These, dass Frauen nach dem Berufseinstieg zunächst etwa genauso viel verdienten wie Männer, sie sich im weiteren Berufsverlauf aber eher für schlechter bezahlte Berufe entscheiden und mehr Aufgaben in der Familie übernähmen. Über die tatsächlichen Unterschiede der ungleichen Bezahlung zwischen Männern und Frauen wird wohl noch genauso intensiv geforscht werden müssen wie über den Abbau der Lohnlücke debattiert werden muss. Durch die öffentliche Diskussion muss es gelingen, ein Problembewusstsein zu schaffen, die Lohnlücke zu schließen und mehr Lohngerechtigkeit zu erreichen.

Mehr zum Equal Pay Day auf der Seite www.equalpayday.de,und in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.

 

Aufgeschnappt… „Furcht vor Kollege KI“

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Künstliche Intelligenz (KI) macht vor Arbeitsplätzen nicht halt. Und deshalb wird viel darüber diskutiert und spekuliert, ob Künstliche Intelligenz nun Arbeitsplätz gefährdet oder ob sie die Arbeit einfacher macht. Für beide Ausprägungen gibt es genug Pro- und Contra-Argumente. Laut einer aktuellen Studie von Group M sehen deutsche Arbeitnehmer eher die Gefahr, dass Arbeitsplätze durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden könnten. Insgesamt führ dies aber nicht zu übertriebener Angst: Nutzen und Risiken hielten sich laut Studie bei den Deutschen in etwa die Waage.

Mehr dazu auf der Seite Horizonte.de unter „Deutsche Arbeitnehmer fürchten sich vor Kollege KI„.

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Führungskräfte: führen oder managen

Die Funktionsbezeichnungen von Führungskräften klingen meist nach Aufbauorganisation und ein bisschen verstaubt: Bereichsleiter xy, Abteilungsleiterin xy oder womöglich auch noch Leiter der Unterabteilung xy. So mancher freut sich deshalb über einen „-Manager“ im Titel oder über eine Rollenbezeichnung wie Prozessmanager, Change Manager oder Projektmanager. Klingt doch gleich viel moderner und wichtiger, oder? Möglicherweise kommt eine solche Bezeichnung dem tatsächlichen Tun mancher Führungskräfte viel näher als erwartet. Führungskräfte sollten aber eher führen anstatt managen. Dass Management und Führung nicht identisch sind und dass Managen und Führen auch die selbe Person kann aber in verschiedenen Rollen, beschreibt Alexandra Vollmer im Artikel auf http://www.t3n.de „Führungskräfte müssen führen, nicht managen„.

Aufgeschnappt… „Hass-Jobs auf Roboter verlagern“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… auf blog.wiwo.de

Selbst im geliebtesten Job gibt es die eine oder andere „Hass-Tätigkeit“. Laut einer Studie sollen dazu Aufgaben wie Verträge prüfen, Reportings erstellen, an Meetings teilnehmen und sogar Kundengespräche führen gehören. Wäre es nicht schön, solche Tätigkeiten delegieren zu können? Doch an wen? Wer übernimmt schon gerne solche Hass-Jobs? Im Zeitalter der Digitalisierung könnte man schnell auf die Idee kommen, diese ungeliebten Tätigkeiten auf Roboter auszulagern. Laut Studie soll sich dies tatsächlich die Hälfte der Befragten vorstellen können.

Mehr über die Ergebnisse der Studie im im Artikel von Michael Kroker auf wiwo.de „Kroker’s Look @ It“ „Die Hälfte der Deutschen will ungeliebte Büro-Aufgaben an Roboter abgeben„“.

 

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Agilität statt Hierarchie: Umbruch in der Arbeitswelt?

Die gute alte Aufbauorganisation mit Geschäftsführern oder Vorständen ganz oben, Führungskräften wie Bereichs-, Abteilungs- oder Gruppenleitern in der Mitte und den ganz normalen Mitarbeitern unten ist noch immer viel geliebt: sie ist schließlich ganz einfach darzustellen und leicht zu vermitteln. Doch mittlerweile probieren Unternehmen auch andere Führungsformen und neue Aufbaustrukturen aus:  Agile Unternehmensführung soll eine Antwort auf das zunehmend volatilere und komplexere Arbeitsumfeld geben.

Wo agile Führung funktioniert und wo nicht, darüber schreibt Julia Felicitas Altmann auf der Homepage www.manager-magazin.de Agilität statt Hierarchie: Neue Führungskonzepte

Aufgeschnappt… „Das Ende einer Ära“

Eigentlich kein großes Ding: bald wird es einen Versandhauskatalog weniger geben. Andererseits klingt das wie das Ende einer Ära: Das Versandhaus Otto stellt nach fast siebzig Jahren den Otto-Katalog ein. Was sagt das Verschwinden eines solch bekannten Symbols des deutschen Wirtschaftswunders über unsere Gesellschaft aus? Zum einen, dass alles bleibt wie es war: das Ende der Fachgeschäfte wurde einst mit dem Aufkommen der Versandhauskataloge prognostiziert, heute eben mit dem Onlinehandel. Zum anderen, dass sich tatsächlich viel verändert: Einkaufen wird nebensächlicher, Digitalisierung macht die einst beliebte Samstags-Shopping-Tour unbedeutender und das Bestellen aus einem dicken Katalog unattraktiver.

Ein Nachruf auf den Versandhauskatalog von Jochen G. Fuchs auf http://www.t3n.de: Ende einer Ära: Was das Ende des Otto-Kataloges über unsere Gesellschaft aussagt

Tweet-Protokoll zum ibo-Trendforum „Agiles Prozessmanagement“

Agilität ist im Prozessmanagement angekommen. Das bewiesen eindrucksvoll die sieben Referentinnen und Referenten des ibo-TrendforumsAgiles Prozessmanagement

am 15. Mai 2018 in Frankfurt am Main. Sie berichteten authentisch über Ihre Erfahrungen und gaben wertvolle Tipps aus der Praxis für die Praxis: zur Struktur, zur Methode und zum Zwischenmenschlichen. Ich durfte als Moderator und Tagungsleiter durch das Trendforum führen und habe den Verlauf der Tagung live über den Twitter-Account @ibo_Training geteilt. Das daraus entstandene Tweet-Protokoll findet sich hier:

Quelle: Twitter-Protokoll zum ibo-Trendforum „Agiles Prozessmanagement“

Aufgeschnappt… „Das Banksterben geht weiter“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in der Süddeutschen Zeitung

Von seinerzeit über 63.000 Filialen von Banken und Sparkassen existieren heute nur noch etwa 30.000 Geschäftsstellen. Ein erstaunlicher Rückgang innerhalb der letzten zwanzig Jahre. Der Kostendruck in den Geldhäusern ist sicher ein erklärbarer Grund für diese Entwicklung. Doch vor allem die geänderten Anforderungen der Kunden an Bankgeschäfte und andere Nutzungsgewohnheiten der Kundschaft lässt die Zahl an Bankstellen sinken. Sie werden schlichtweg nicht mehr gebraucht.

Mehr dazu im Artikel von Meike Schreiber auf sueddeutsche.de „Finanzindustrie – Das banksterben geht unaufhaltsam weiter„.

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Aufgeschnappt… „Geschäftsmodell selbstbewusst weiterentwickeln“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… auf Bankinformation.de

Seit Jahresanfang 2018 ist Marija Kolak als erste Frau Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Sie übernahm damit die Nachfolge von Uwe Fröhlich, der zur DZ Bank AG wechselte. In einem Interview mit dem Magazin Bank Information sprach Marija Kolak über die Herausforderungen für die Institute der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Sie will das Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften mit einer starken Marktposition auch in einer digitalisierten Umgebung weiterentwickeln und setzt dabei auf die erlebbare Nähe zu den Menschen in der Region. Als Stärke der genossenschaftlichen Finanzgruppe nennt sie Verlässlichkeit, Kompetenz, Kundennähe und Kreativität.

Das Interview mit Marija Kolak findet im Internet-Angebot der Bankinformation unter „Geschäftsmodell selbstbewusst weiterentwickeln“ oder als PDF-Download (~ 1 MB).

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de