Aufgeschnappt… „Hass-Jobs auf Roboter verlagern“

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Selbst im geliebtesten Job gibt es die eine oder andere „Hass-Tätigkeit“. Laut einer Studie sollen dazu Aufgaben wie Verträge prüfen, Reportings erstellen, an Meetings teilnehmen und sogar Kundengespräche führen gehören. Wäre es nicht schön, solche Tätigkeiten delegieren zu können? Doch an wen? Wer übernimmt schon gerne solche Hass-Jobs? Im Zeitalter der Digitalisierung könnte man schnell auf die Idee kommen, diese ungeliebten Tätigkeiten auf Roboter auszulagern. Laut Studie soll sich dies tatsächlich die Hälfte der Befragten vorstellen können.

Mehr über die Ergebnisse der Studie im im Artikel von Michael Kroker auf wiwo.de „Kroker’s Look @ It“ „Die Hälfte der Deutschen will ungeliebte Büro-Aufgaben an Roboter abgeben„“.

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de
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Das Ende der klassischen Bewerbungsmappe – Digitalisierung der Prozesse in der Personalabteilung

Das papierlose Büro wurde schon oft proklamiert, ist aber anscheinend noch immer in unerreichbarer Ferne. Dennoch macht sich die Digitalisierung in administrativen Prozesse breit, auch im Personalmanagement. Das verändert die bisherigen Recruiting-Prozesse enorm und wirkt sich auf gravierend die Arbeitsabläufe in der Personalabteilung aus.

Bewerbungsunterlagen digital einreichen
Quelle: Bitkom.org

Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse schön geordnet in einer besonderen Bewerbungsmappe per Post zum Traumarbeitgeber schicken – das gehört zunehmend der Vergangenheit an. Fast neunzig Prozent der befragten Personalverantwortlichen bevorzugen digitale Bewerbungsunterlagen, so das Ergebnis einer Studie des Digitalverbandes Bitkom. Dabei ist der Versand per E-Mail die am meisten genutzte Form vor der Eingabe über unternehmenseigene Online-Portale.

Mehr dazu in der Presseinformation von Bitkom unter: Die Bewerbungsmappe ist tot

Aufgeschnappt… „Lebensmittel-Diskounter mit Benzin und Möbel“

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Digitalisierung und Onlinehandel sind für viele Unternehmen starke Treiber für Veränderung. Auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen und attraktiven Leistungen nehmen zum Beispiel Lebensmitteldiskounter immer wieder neue Produkte wie Pauschalreisen oder Mobilfunktarife in ihr Sortiment auf. Innerhalb kurzer Zeit platziert nun Aldi zwei neue Produktlinien, die auf ersten Blick nur schwer zu Lebensmitteln passen. Mit der „Aldi-Tankstelle“ macht der Lebensmittelhändler den etablierten Tankstellen Konkurrenz. Und mit einer eigenen Kollektion für Dekoartikel und Kleinmöbel scheint Aldi Ikea angreifen zu wollen. Ob die Rechnung aufgeht, entscheiden die Verbraucher – doch wer gerne billig einkauft tankt vielleicht auch gerne billig und kauft vielleicht auch gerne billig Wohnaccessoires.

Mehr dazu im Artikel von Marco Saal auf horizont.de „Aldi macht jetzt auch Ikea Konkurrenz“ und von Alexander Koch auf autozeitung.de im Artikel „Erste Aldi-Tankstelle in Betrieb genommen„.

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Aufgeschnappt… „Das Ende einer Ära“

Eigentlich kein großes Ding: bald wird es einen Versandhauskatalog weniger geben. Andererseits klingt das wie das Ende einer Ära: Das Versandhaus Otto stellt nach fast siebzig Jahren den Otto-Katalog ein. Was sagt das Verschwinden eines solch bekannten Symbols des deutschen Wirtschaftswunders über unsere Gesellschaft aus? Zum einen, dass alles bleibt wie es war: das Ende der Fachgeschäfte wurde einst mit dem Aufkommen der Versandhauskataloge prognostiziert, heute eben mit dem Onlinehandel. Zum anderen, dass sich tatsächlich viel verändert: Einkaufen wird nebensächlicher, Digitalisierung macht die einst beliebte Samstags-Shopping-Tour unbedeutender und das Bestellen aus einem dicken Katalog unattraktiver.

Ein Nachruf auf den Versandhauskatalog von Jochen G. Fuchs auf http://www.t3n.de: Ende einer Ära: Was das Ende des Otto-Kataloges über unsere Gesellschaft aussagt

Aufgeschnappt… „Kurz vor der Bankendämmerung“

Die Prognose aus dem Jahr 1994, dass Bankgeschäfte notwendig sind, Banken aber nicht wird Bill Gates zugeschrieben. Banken gibt es indessen immer noch, wenn auch mit viel weniger stationären Filialen. Die Digitalisierung der Bankgeschäfte wird diese Schritte weiter beschleunigen, was wiederum zur schon oft gestellten Frage führt, welche Zukunft Banken noch haben? Lassen sich Zahlungen nicht bequemer mit anderen Bezahldienstleistern abwickeln? Gibt es Kredite und Geldanlagen nicht attraktiver bei manchen Fintechs? Banken sehen sich in diesem Umfeld als Getriebene, um Leistungen digital, kostengünstig und vor allem sehr attraktiv für ihre Kunden anzubieten.

Mehr zur Zukunft klassischer Kreditinstitute im Artikel von Dennis Kremer auf faz.net: „Zukunft klassischer Geldhäuser: Kurz vor der Bankendämmerung„.

Aufgeschnappt… „Das Banksterben geht weiter“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in der Süddeutschen Zeitung

Von seinerzeit über 63.000 Filialen von Banken und Sparkassen existieren heute nur noch etwa 30.000 Geschäftsstellen. Ein erstaunlicher Rückgang innerhalb der letzten zwanzig Jahre. Der Kostendruck in den Geldhäusern ist sicher ein erklärbarer Grund für diese Entwicklung. Doch vor allem die geänderten Anforderungen der Kunden an Bankgeschäfte und andere Nutzungsgewohnheiten der Kundschaft lässt die Zahl an Bankstellen sinken. Sie werden schlichtweg nicht mehr gebraucht.

Mehr dazu im Artikel von Meike Schreiber auf sueddeutsche.de „Finanzindustrie – Das banksterben geht unaufhaltsam weiter„.

 

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Aufgeschnappt… „Geschäftsmodell selbstbewusst weiterentwickeln“

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Seit Jahresanfang 2018 ist Marija Kolak als erste Frau Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Sie übernahm damit die Nachfolge von Uwe Fröhlich, der zur DZ Bank AG wechselte. In einem Interview mit dem Magazin Bank Information sprach Marija Kolak über die Herausforderungen für die Institute der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Sie will das Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften mit einer starken Marktposition auch in einer digitalisierten Umgebung weiterentwickeln und setzt dabei auf die erlebbare Nähe zu den Menschen in der Region. Als Stärke der genossenschaftlichen Finanzgruppe nennt sie Verlässlichkeit, Kompetenz, Kundennähe und Kreativität.

Das Interview mit Marija Kolak findet im Internet-Angebot der Bankinformation unter „Geschäftsmodell selbstbewusst weiterentwickeln“ oder als PDF-Download (~ 1 MB).

 

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Aufgeschnappt… „Vom Chef gefrustet“

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Führungskraft zu sein ist schon etwas. Viele Karrierewünsche haben zum Ziel, in der Hierarchie aufzusteigen und als Leiterin oder Leiter einer Abteilung oder eines Teams möglichst viele Beschäftige unter sich zu haben. Und da beginnt auch schon das Dilemma mit den Über- und Unterstellung. Die Erwartungen der Vorgesetzten und der ihnen unterstellten Mitarbeiter kann deutlich voneinander abweichen. Eine aktuelle Studie der Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu kommt zum Ergebnis, dass die Zufriedenheit der Angestellten mit ihren Chefs weiter abgenommen hat. Auch in der Bankenbranche schneiden Vorgesetzte nicht besonders gut ab. Trotz guter Gehälter kämen sie über einen zwölften Platz nicht hinaus.

Das noch oft anzutreffende patriarchale Führungsverhalten scheint in der modernen Arbeitswelt nicht mehr gut anzukommen. Die Rolle der Führungskräfte ändert sich dramatisch, gute Beispiele und Vorbilder sind gefragt.

Mehr zur (Un-)Zufriedenheit mit Vorgesetzten findet sich im Artikel von Daniel Eckert auf welt.de „Deutsche Arbeitnehmer von ihren Chefs gefrustet„.

 

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Aufgeschnappt… „Mit der Hälfte an Angestellten auskommen“

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John Cryan, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, will auch in Zukunft weitere Stellen streichen. Die Deutsche Bank habe derzeit 97.000 Beschäftigte, andere Großbanken kämen mit der Hälfte an Angestellten aus. Stellen sollten insbesondere durch mehr Prozessautomatisierung eingespart werden. Mehr zu den Plänen der Deutschen Bank findet sich im Artikel auf der Homepage der sz.de „Die meisten Großbanken kommen mit der Hälfte an Angestellten aus„.

 

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Aufgeschnappt… „Sparkassen müssen sparen?“

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Die lang andauernde Niedrigzinsphase bringt so manche Bank und Sparkasse in arge Bedrängnis. Aus der Differenz zwischen Zinseinnahmen für ausgeliehene Kredite und den Zinsausgaben für Spareinlagen und andere Kundenguthaben lässt sich momentan kaum ein auskömmlicher Zinsüberschuss erwirtschaften. Das feuert die Forderung nach neuen Geschäftsmodellen an, aus denen sich neue Ertragsquellen ergeben sollen. Lässt sich Rentabilität auf diesem Weg nicht nachhaltig verbessern, bleibt noch ein anderer, wenn auch sehr steiniger Weg: sparen, sparen, sparen.

Elisabeth Atzler greift das Thema auf und berichtet auf handelsblatt.com auch über ein dazu passendes Studienergebnis „Niedrigzinsen: Warum die Sparkassen sparen sollten„.

 

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