Aufgeschnappt… „Mit der Hälfte an Angestellten auskommen“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in der Süddeutschen Zeitung sz.de

John Cryan, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, will auch in Zukunft weitere Stellen streichen. Die Deutsche Bank habe derzeit 97.000 Beschäftigte, andere Großbanken kämen mit der Hälfte an Angestellten aus. Stellen sollten insbesondere durch mehr Prozessautomatisierung eingespart werden. Mehr zu den Plänen der Deutschen Bank findet sich im Artikel auf der Homepage der sz.de „Die meisten Großbanken kommen mit der Hälfte an Angestellten aus„.

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de
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Aufgeschnappt… „Sparkassen müssen sparen?“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in Handelsblatt.com

Die lang andauernde Niedrigzinsphase bringt so manche Bank und Sparkasse in arge Bedrängnis. Aus der Differenz zwischen Zinseinnahmen für ausgeliehene Kredite und den Zinsausgaben für Spareinlagen und andere Kundenguthaben lässt sich momentan kaum ein auskömmlicher Zinsüberschuss erwirtschaften. Das feuert die Forderung nach neuen Geschäftsmodellen an, aus denen sich neue Ertragsquellen ergeben sollen. Lässt sich Rentabilität auf diesem Weg nicht nachhaltig verbessern, bleibt noch ein anderer, wenn auch sehr steiniger Weg: sparen, sparen, sparen.

Elisabeth Atzler greift das Thema auf und berichtet auf handelsblatt.com auch über ein dazu passendes Studienergebnis „Niedrigzinsen: Warum die Sparkassen sparen sollten„.

 

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Führungskraft – kein Job fürs Leben

Führungskräfte leiten Teams, Abteilungen oder Bereiche. Das ist normal im beruflichen Umfeld. Was Führungskräfte leisten sollen, steht meist in Stellenbeschreibungen und wird in Führungskräfteseminaren vermittelt. Ob eine einzelne Person die ganze Bandbreite einer Führungsrolle überzeugend ausfüllen kann, darüber lässt sich trefflich streiten.

Ein Plädoyer für die Teilung von Führungsaufgaben und dass Führungskraft kein Job fürs Leben ist findet sich im Beitrag von Alexandra Vollmer auf t3n.de Warum Führungskraft kein Job fürs Leben ist | t3n

Aufgeschnappt… „Sieben Entscheidungen zur Digitalisierung“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in CIO.de

Am Thema Digitalisierung kommt momentan kein Top-Manager vorbei. Geschäftsführer und Vorstände übernehmen dabei eine besondere Rolle. Sie müssen die Digitalisierung in ihrer Bank oder Sparkasse vorantreiben und sollen Vorbild für den digitalen Wandel sein. McKinsey hat sieben Entscheidungen für die Digitalisierung identifiziert, die Top-Manager treffen müssen. Die Spanne reicht von der Geschäftsentwicklung, über  die Führungsrolle für die Digitalisierung und die digitale Transformation bis hin zu den bereitzustellenden Ressourcen.

Alle sieben Entscheidungen finden sich im Artikel von Christiane Pütter auf cio.de „7 CEO-Entscheidungen zur Digitalisierung„.

 

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Aufgeschnappt… „Arbeit ist sch…“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in brand eins

Arbeit soll Spaß machen. Das ist jedenfalls oft zu hören, wenn es um die Erwartungen an den Arbeitsplatz geht. Andrè Spicer von der Cass Business School, City University London, ist anderer Meinung. Zwischen Spaß an der Arbeit und hoher Produktivität scheint kein Zusammenhang zu bestehen. Trotz vieler Versuche, Arbeit spaßiger zu gestalten, seien die Menschen am Arbeitsplatz nicht am glücklichsten. Besser als verordneter Spaß sei es, wenn sich Mitarbeiter einfach auf ihre Arbeit konzentrieren könnten und etwas tun dürfen, das für die Gesellschaft nützlich ist – das motiviere am meisten.

Mehr dazu im Interview mit André Spicer, brandeins, 03/2017 „Arbeit ist scheiße„.

 

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Aufgeschnappt… „Im Vertrieb klappt Präsenztraining nicht“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in der Wirtschaftswoche

Eine Ausbildung in jungen Jahren trägt nicht mehr durch das ganze Berufsleben. Kontinuierliches Lernen wird in der Arbeitswelt zur Schlüsselqualifikation – eine Herausforderung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Doch welche Lernform ist richtig, um neues Wissen zu vermitteln? Frontalunterricht, Webinare, Online-Plattformen, Lern-Videos oder Apps – jeder Ansatz hat seine Stärken, aber auch seine Schwächen. Letztlich ist die Zielgruppe entscheidend und der Zweck des Lernens. Und manchmal passt eben die Zielgruppe und die Lernform nicht zusammen – mehr dazu im Artikel von Kerstin Dämon, Wirtschaftswoche: „Im Vertrieb klappt Präsenztraining nicht„.

 

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Aufgeschnappt… „Führt digitales Lernen zur Bildungsentmündigung?“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Digitale Lernangebote liegen im Trend der Zeit. Doch was passiert mit den enormen Datenmengen, die über die Lernenden und Lehrenden gesammelt werden? Ob und wie Datenschutz eingehalten und Privatsphäre geschützt wird, bleibt bei vielen Angeboten unklar. Noch bleibt genug Spielraum zwischen der individuellen Entscheidung, täglich faul oder fleißig zu sein und dem Druck des virtuellen lebenslangen Tutors, Bildungslücken zu schließen. Doch Anbieter erschließen sich den Markt und könnten bald auch Arbeitgeber mit Erkenntnissen über den Bildungsstand potenzieller Arbeitnehmer informieren.

Mehr dazu im Artikel von Thomas Thiel, faz.net „Digitales Lernen: Entmündigung als Bildungsziel?“.

 

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Kurz notiert… „Frage zum Geschäftsmodell an Personalentscheidung ablesen?“

Zeitungsstapel 2Kurz notiert… Dr. Rolf Gerlach scheidet vorzeitig aus dem Amt

Dr. Rolf Gerlach (62), Präsident des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe, wird im Jahr 2017 vorzeitig aus dem Amt scheiden. Das gibt der Sparkassenverband Westfalen-Lippe bekannt. Personalwechsel, gleich welcher Hierarchie, kommen zwar jeden Tag vor, bemerkenswert ist hier aber die Begründung: „Zukunftsfragen einer Sparkassenorganisation… sollten Aufgaben der nächsten Generation sein.“, schreibt Gerlach in einem Brief vom 19. Mai 2016. Ein solch deutliche Aussage überrascht. Fällt sie doch in eine Zeit, in der Banken und Sparkassen Antworten auf Fragen zur Digitalisierung des Bankgeschäfts und der Beratung, zum Geschäftsmodell und zum völlig veränderten Kundenverhalten zu beantworten haben. Gerlach traf die Entscheidung natürlich nur für sich, doch er ist sicher nicht der einzige Sparkassenfunktionär aus seiner Generation. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass Digitalisierung und der Umgang damit keine Frage des Alters ist.

Weitere Informationen zum Thema:

 

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Kurz notiert… „Regulatorik wichtiger als Digitalisierung“

Zeitungsstapel 2Kurz notiert… das Mutaree-Change-Barometer „Bank“

Über die größten Herausforderungen in der Bankbranche kann man lange diskutieren. Das Mutaree-Change-Barometer „Branchenfokus Bank“ hat die Banken befragt. Über vier Fünftel der 283 Teilnehmer hält die regulatorischen Auflagen und gesetzlichen Änderungen für die größten Veränderungstreiber für deutsche Banken, dicht gefolgt von der Entwicklung des Zinsniveaus (73 Prozent). Die Digitalisierung halten dagegen nur 39 Prozent der Teilnehmer für einen wichtigen Veränderungstreiber. Wenn gesetzliche und regulatorische Herausforderungen Haupttreiber für Veränderungen sind, werden Banken und Sparkassen leicht zu Getriebenen. Wichtige Zukunftsthemen müssen dann warten. Schade, denn für mehr Kundenorientierung  und höhere Arbeitgeberattraktivität würde dringend Zeit und Energie benötigt. Die Pressenotiz zum „Mutaree-Change-Baraometer Bank„.

 

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