Führungskräfte: führen oder managen

Die Funktionsbezeichnungen von Führungskräften klingen meist nach Aufbauorganisation und ein bisschen verstaubt: Bereichsleiter xy, Abteilungsleiterin xy oder womöglich auch noch Leiter der Unterabteilung xy. So mancher freut sich deshalb über einen „-Manager“ im Titel oder über eine Rollenbezeichnung wie Prozessmanager, Change Manager oder Projektmanager. Klingt doch gleich viel moderner und wichtiger, oder? Möglicherweise kommt eine solche Bezeichnung dem tatsächlichen Tun mancher Führungskräfte viel näher als erwartet. Führungskräfte sollten aber eher führen anstatt managen. Dass Management und Führung nicht identisch sind und dass Managen und Führen auch die selbe Person kann aber in verschiedenen Rollen, beschreibt Alexandra Vollmer im Artikel auf http://www.t3n.de „Führungskräfte müssen führen, nicht managen„.

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Aufgeschnappt… „Hass-Jobs auf Roboter verlagern“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… auf blog.wiwo.de

Selbst im geliebtesten Job gibt es die eine oder andere „Hass-Tätigkeit“. Laut einer Studie sollen dazu Aufgaben wie Verträge prüfen, Reportings erstellen, an Meetings teilnehmen und sogar Kundengespräche führen gehören. Wäre es nicht schön, solche Tätigkeiten delegieren zu können? Doch an wen? Wer übernimmt schon gerne solche Hass-Jobs? Im Zeitalter der Digitalisierung könnte man schnell auf die Idee kommen, diese ungeliebten Tätigkeiten auf Roboter auszulagern. Laut Studie soll sich dies tatsächlich die Hälfte der Befragten vorstellen können.

Mehr über die Ergebnisse der Studie im im Artikel von Michael Kroker auf wiwo.de „Kroker’s Look @ It“ „Die Hälfte der Deutschen will ungeliebte Büro-Aufgaben an Roboter abgeben„“.

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Veranstaltungstipps für November und Dezember 2018

Interessante Veranstaltungen für Banken und Sparkassen im November und Dezember 2018:

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6. November 2018, Hamburg, 7. November 2018, Berlin und 8. November 2018, Nürnberg: „ibo Roadshow“
Veranstalter: ibo Software GmbH
Themen: Organisationsmanagement, Personalbemessung, Prozessmanagement, Projektmanagement, Revisionssoftware ,  u.a.
Informationen zur Veranstaltung: „ibo Roadshow

19.-21. November 2018, „Handelsblatt Jahrestagung: EBR – European Banking Regulation“, Frankfurt
Veranstalter: Handelsblatt und Euroforum
Themen: Regulierungsprojekte, Aufsichtsprioritäten, Geschäftsmodelle, Risikomanagementanforderungen etc.
Informationen zur Veranstaltung: „European Banking Regulation

20. November 2018, „FI Forum 2018“, Frankfurt
Veranstalter: Finanz Informatik GmbH & Co. KG
Themen: Hausmesse der Finanz Informatik FI; IT-Lösungen, Innovationen und Dienstleistungen für die Sparkassen-Finanzgruppe
Informationen zur Veranstaltung: „FI Forum 2018

22.-23. November 2018, „Deutscher Ausbildungsleiterkongress 2018“, Düsseldorf
Veranstalter: Wolters Kluwer Deutschland GmbH
Themen: Duale Ausbildung geht in Führung, Azubi-Gewinnung, Talentmanagement, Integration,  etc.
Informationen zur Veranstaltung: „Deutscher Ausbildungsleiterkongress 2018

26.-27. November 2018, „Forum Führung“, Landshut
Veranstalter: Sparkassenakademie Bayern
Themen: Psychologie des Überzeugens, Musterbrecher, etc.; mein eigener Beitrag (sozusagen ein Werbehinweis): „Die agile Sparkasse braucht agile Führung“
Informationen zur Veranstaltung: „Forum Führung

4.-5. Dezember 2018, „Handelsblatt Jahrestagung: Banken-Technology“, Frankfurt
Veranstalter: Handelsblatt und Euroforum
Themen: Instant Payment, Open Banking Plattform, Digitalisierung, etc.
Informationen zur Veranstaltung: „Banken-Technology

25.-26. Dezember 2018, „Weihnachten“, Überall
Veranstalter: Christkind und Weihnachtsmann
Themen: Friede, Menschlichkeit, Familie und Freunde, Lieder, Freude, Geschenke etc.
Informationen zur Veranstaltung: „Christkind“ oder „Weihnachtsmann

Die Veranstaltungen sind eine persönliche Auswahl, ohne Anspruch auf Vollständigkeit; alle Angaben ohne Gewähr.

Das Ende der klassischen Bewerbungsmappe – Digitalisierung der Prozesse in der Personalabteilung

Das papierlose Büro wurde schon oft proklamiert, ist aber anscheinend noch immer in unerreichbarer Ferne. Dennoch macht sich die Digitalisierung in administrativen Prozesse breit, auch im Personalmanagement. Das verändert die bisherigen Recruiting-Prozesse enorm und wirkt sich auf gravierend die Arbeitsabläufe in der Personalabteilung aus.

Bewerbungsunterlagen digital einreichen
Quelle: Bitkom.org

Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse schön geordnet in einer besonderen Bewerbungsmappe per Post zum Traumarbeitgeber schicken – das gehört zunehmend der Vergangenheit an. Fast neunzig Prozent der befragten Personalverantwortlichen bevorzugen digitale Bewerbungsunterlagen, so das Ergebnis einer Studie des Digitalverbandes Bitkom. Dabei ist der Versand per E-Mail die am meisten genutzte Form vor der Eingabe über unternehmenseigene Online-Portale.

Mehr dazu in der Presseinformation von Bitkom unter: Die Bewerbungsmappe ist tot

Lebenslanges Lernen ist wohl noch Wunschvorstellung

Weiterbildung könnte ein Weg sein, dem Fachkräftemangel die Stirn zu bieten. Die Bertelsmann-Studie „Weiterbildungsatlas 2018“ kommt allerdings zu einem ernüchternden Ergebnis: Die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen stagniert und das schade vor allem den Geringqualifizierten.

Die Weiterbildungsquote fällt in den verschiedenen Bundesländern sehr unterschiedlich aus und ist in Baden Württemberg im Vergleich zum Saarland fast doppelt so hoch. Wer an Weiterbildungen teilnimmt, möchte derzeit vor allem beruflich aufsteigen, ein höheres Gehalt bekommen oder Neues Lernen. Vor einigen Jahren war eher die Sicherung des Arbeitsplatzes der Grund für die Teilnahme an Weiterbildungen.

Einen Überblick über die Ergebnisse der Studie findet sich auf welt.de unter: Bertelsmann-Studie: Die Mär vom lebenslangen Lernen – WELT

Aufgeschnappt… „Lebensmittel-Diskounter mit Benzin und Möbel“

Zeitungsstapel 2Aufgeschnappt… von Horizont.de und Autozeitung.de

Digitalisierung und Onlinehandel sind für viele Unternehmen starke Treiber für Veränderung. Auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen und attraktiven Leistungen nehmen zum Beispiel Lebensmitteldiskounter immer wieder neue Produkte wie Pauschalreisen oder Mobilfunktarife in ihr Sortiment auf. Innerhalb kurzer Zeit platziert nun Aldi zwei neue Produktlinien, die auf ersten Blick nur schwer zu Lebensmitteln passen. Mit der „Aldi-Tankstelle“ macht der Lebensmittelhändler den etablierten Tankstellen Konkurrenz. Und mit einer eigenen Kollektion für Dekoartikel und Kleinmöbel scheint Aldi Ikea angreifen zu wollen. Ob die Rechnung aufgeht, entscheiden die Verbraucher – doch wer gerne billig einkauft tankt vielleicht auch gerne billig und kauft vielleicht auch gerne billig Wohnaccessoires.

Mehr dazu im Artikel von Marco Saal auf horizont.de „Aldi macht jetzt auch Ikea Konkurrenz“ und von Alexander Koch auf autozeitung.de im Artikel „Erste Aldi-Tankstelle in Betrieb genommen„.

 

 Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Agilität statt Hierarchie: Umbruch in der Arbeitswelt?

Die gute alte Aufbauorganisation mit Geschäftsführern oder Vorständen ganz oben, Führungskräften wie Bereichs-, Abteilungs- oder Gruppenleitern in der Mitte und den ganz normalen Mitarbeitern unten ist noch immer viel geliebt: sie ist schließlich ganz einfach darzustellen und leicht zu vermitteln. Doch mittlerweile probieren Unternehmen auch andere Führungsformen und neue Aufbaustrukturen aus:  Agile Unternehmensführung soll eine Antwort auf das zunehmend volatilere und komplexere Arbeitsumfeld geben.

Wo agile Führung funktioniert und wo nicht, darüber schreibt Julia Felicitas Altmann auf der Homepage www.manager-magazin.de Agilität statt Hierarchie: Neue Führungskonzepte

Veranstaltungstipps für September und Oktober 2018

Interessante Veranstaltungen für Banken und Sparkassen im September und Oktober 2018:

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11.-13. September 2018: „Zukunft Personal“, Köln
Veranstalter: Spring Messe Management GmbH
Themen: Fachmesse für Personalwesen, Recruiting, Learning, u.a.
Informationen zur Veranstaltung: „Zukunft Personal

13.-14. September 2018: „Partner-Gipfel S-Dienstleister-Netzwerk“, Berlin
Veranstalter: S-Dienstleister-Netzwerk e.V.
Themen: Fachtagung für Vorstände, Betrieb der Zukunft, Industrialisierung im Verbund, u.a.
Informationen zur Veranstaltung: „Programm Partner-Gipfel

13.-14. September 2018: „Procedera Jahreskongress 2018“, Berlin
Veranstalter: Procedera Consult GmbH und Finanz Colloqium Heidelberg GmbH
Themen: Prozessmanagement 2.0, Digitale Transformation, Sicherheit im Regulatorikwahn, , etc.
Informationen zur Veranstaltung: „Procedera Jahreskongress 2018

20.-21. September 2018: „CamundaCon“, Berlin
Veranstalter: Camunda Services GmbH
Themen: Workflow Automation, Camunda Modeler, DMN, etc.
Informationen zur Veranstaltung: „CamundaCon

27. September 2018: „iboCON“, Frankfurt
Veranstalter: ibo Software GmbH
Themen: Prozessmanagement, Agiles Projektmanagement, Personalbemessung, Digitaler Revisionsprozess , etc.
Informationen zur Veranstaltung: „iboCON

11.-12. Oktober 2018: „Fintropolis – Werk.Stadt der Zukunft“, Berlin
Veranstalter: Fiducia & GAD IT AG
Themen: Leben, Arbeiten und Banken in der Zukunft, u.a.
Informationen zur Veranstaltung: „Fintropolis

15. Oktober 2018: „Digitalisierung der Prozesse 4.0“, Hamburg
Veranstalter: Euroforum Deutschland GmbH
Themen: Plattform Banking, Artificial Intelligence, Robotic Process Automation, Blogchain, u.a.
Informationen zur Veranstaltung: „Digitalisierung der Prozesse 4.0

17.-18. Oktober 2018: „Bankfiliale 4.0“, Hamburg
Veranstalter: Euroforum Deutschland GmbH
Themen: Filialen im Umbruch, Filialnetzstrategien, Persönliche Beratung vor Ort, Smartes Banking, u.a.
Informationen zur Veranstaltung: „Bankfiliale 4.0

17.-18. Oktober 2018: „gfo Jahreskongress“, Düsseldorf
Veranstalter: gfo Gesellschaft für Organisation e.V.; Management Circle AG
Themen: Organisation und Management, Agilität, New Work, Innovation, Virtuelle Führung, u.a.
Informationen zur Veranstaltung: „gfo Jahreskongress

23. Oktober 2018: „ibo Herbstgipfel“, Frankfurt
Veranstalter: ibo Beratung und Training GmbH
Themen: Exklusiv für Leiter/-innen Prozessmanagement und Organisation: Prozessmanagement, BPM-Framework, ibo-Prozessfenster, u.a.
Informationen zur Veranstaltung: „ibo Herbstgipfel

23.-24. Oktober 2018: „35. Internationales PM-Forum“, Nürnberg
Veranstalter: GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.
Themen: Agiles Projektmanagement, Digitalisierung, PM-Planspiel, Strategisches Projektmanagement, Kompetenzen, u.a.
Informationen zur Veranstaltung: „PM-Forum

 

Die Veranstaltungen sind eine persönliche Auswahl, ohne Anspruch auf Vollständigkeit; alle Angaben ohne Gewähr.

Aufgeschnappt… „Das Ende einer Ära“

Eigentlich kein großes Ding: bald wird es einen Versandhauskatalog weniger geben. Andererseits klingt das wie das Ende einer Ära: Das Versandhaus Otto stellt nach fast siebzig Jahren den Otto-Katalog ein. Was sagt das Verschwinden eines solch bekannten Symbols des deutschen Wirtschaftswunders über unsere Gesellschaft aus? Zum einen, dass alles bleibt wie es war: das Ende der Fachgeschäfte wurde einst mit dem Aufkommen der Versandhauskataloge prognostiziert, heute eben mit dem Onlinehandel. Zum anderen, dass sich tatsächlich viel verändert: Einkaufen wird nebensächlicher, Digitalisierung macht die einst beliebte Samstags-Shopping-Tour unbedeutender und das Bestellen aus einem dicken Katalog unattraktiver.

Ein Nachruf auf den Versandhauskatalog von Jochen G. Fuchs auf http://www.t3n.de: Ende einer Ära: Was das Ende des Otto-Kataloges über unsere Gesellschaft aussagt

Sparkassen bieten ab heute Echtzeit-Überweisungen

Ab heute, 10. Juli 2018 können Kunden der Sparkassen Geld in Echtzeit überweisen. Bislang bot diesen Service in Deutschland nur die HypoVereinsbank HVB an. Ob Online-Banking oder Mobile-Banking, Kunden haben die Wahl zwischen der herkömmlichen Überweisung und dem sekundenschnellen „Instant Payment“. Die Echtzeit-Überweisung funktioniert nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV zunächst innerhalb von 15, später dann in allen 34 SEPA-Ländern.

DSGV Instant Payment SEPA-Laender
Quelle: DSGV

Der Höchstbetrag für eine Echtzeit-Überweisung liege derzeit bei 15.000 Euro, der Service ist an allen Tagen rund um die Uhr verfügbar. Die Überweisung muss  innerhalb von 10 Sekunden beim Empfänger sein.  Voraussetzung für die Echtzeit-Überweisung ist, dass auch die Bank des Zahlungsempfängers an diesem Verfahren teilnimmt. Ist das Geld beim Empfänger angekommen, werden Absender und Empfänger benachrichtigt.

Ob dieser Instant-Payment-Service etwas kostet, entscheidet jede Sparkasse selbst. Die Kasseler Sparkasse bietet diesen Service je nach Kontomodell ab 0 Euro, die Sparkasse Marburg-Biedenkopf verlangt dafür grundsätzlich 50 Cent, die Sparkasse Gießen 1,00 Euro und die Sparkasse Hannover sogar 2,00 Euro und für die Gutschrift einer Echtzeit-Überweisung je nach Kontomodell zum Beispiel 0,35 Euro. Ob Kunden für Echtzeit-Überweisungen einen anderen, höheren Preis als für konventionelle Überweisungen dauerhaft akzeptieren und ob die Extra-Gebühren für eine breitere Nutzung des Verfahrens im Privatkundenmarkt sorgen, bleibt abzuwarten.

Die Vorteile des neuen Verfahrens sind aus meiner Sicht insbesondere die Geschwindigkeit des Zahlungsvorgangs, die im Vergleich zum Bargeld sicherere Abwicklung und die Bestätigungsnachricht für Absender und Empfänger. Das Produkt Instant-Payment hat aber auch Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse der Beteiligten. Denn wenn Kunden ihr Geld schnell bezahlen, müssen Waren- oder Dienstleistungsanbieter die Ware entsprechend schnell versenden oder den Service freischalten.

Weitere Informationen zum Echtzeit-Überweisungs-Verfahren der Sparkassen in der Pressemitteilung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV und in der Süddeutschen Zeitung „Sparkassen – In zehn Sekunden„.